Ananda

Ananda war einer der bedeutendsten Schüler Buddhas. Er war sein Vetter und schloss sich schon zwei Jahre nach der Gründung dem buddhistischen Orden an. Er zählt zu den zehn grossen Jüngern Buddhas und war berühmt für dein ungewöhnliches Gedächtnis. Er gilt als Bewahrer des Dharma, da er nach Buddhas Tod (Erlöschen) als Zeuge für dessen Äusserungen und Lehrreden auftreten und diese nach allgemeinem Ermessen originalgetreu im Rahmen des ersten Konzils wiedergeben konnte. Die Rezitationen und Lehrreden Buddhas bildete die...

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Anātman

Mit Anātman (pali. = Anatta) ist gemeint, dass keine Existenz ein festes Selbst hat. Im Buddhismus wird vermittelt, dass kein substanzielles Selbst (skrt.: Atman) existiert, welches ein unveränderliches oder unabhängiges Sein oder Selbst besitzt. Die Betonung des Buddhismus liegt deshalb auf der Erlösung bzw. Befreiung des Einzelnen (Arhat), der erkennt, dass sein Glauben an ein „Ich“ eine Täuschung...

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Ango

Ein Ango, auch Kessei genannt,  ist im japanischen ZEN-Training eine mehrwöchige (bis zu 90 Tage) intensive Trainingsperiode in deren Mittelpunkt die Klosterpraxis steht. Der Tagesablauf gliedert sich auf in ZAZEN (die Meditation), das Studium, die Vertiefung der Zeremonien und die Gabe seiner selbst durch Samu und dient der Entwicklung des eigenen...

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Arhat

Ein Arhat ist jemand, der die höchste Stufe des Theravada erreicht, aber seine eigene Erleuchtung noch nicht transzendiert hat, um alle Wesen zu retten; Stufe vor dem Bodhisattva.

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Atman

Atman (pali: atta), ist ein Begriff aus der indischen Philosophie. Er bezeichnet das individuelle Selbst, die unzerstörbare, ewige Essenz des Geistes und wird häufig als Seele übersetzt.

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Banka

Banka ist die abendliche Sūtra-Rezitation in einem ZEN-Kloster oder bei Sesshin. Für Unsui (ZEN-Mönche), Rōshi und für alle die auf dem Buddha-Weg wandeln ist dies ein wichtiger Bestandteil der täglichen...

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Bhavachakra

  Bhavachakra: Der Ausdruck Rad des Lebens (auch: Rad des Werdens) bezeichnet unter anderem ein Symbol der buddhistischen Meditation. Kurz vor seiner Erleuchtung (Bodhi) soll Buddha den ewigen Kreislauf des Lebens gesehen und den Weg der Befreiung erkannt haben. Darstellungen des Lebensrades dienen heute als Meditationshilfe, als Mandala; oft sind sie auch auf den sogenannten Thangkas abgebildet. Sie enthalten stets die gleichen Symbole und folgen einem bestimmten Schema. Im Radkranz findet sich eine zwölfteilige, bildliche Darstellung der Kette des Bedingten Entstehens,...

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Bhikkhu

Ein Bhikkhu ist ein hausloser Mönch, Mitglied der Sangha im klassischen Buddhismus. (in der weiblichen Form Bhikkhuni genannt)

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Bhikkhuni

Eine Bhikkhuni ist eine hauslose Nonne, Mitglied der Sangha im klassischen Buddhismus und ZEN. (in der männlicher Form Bhikkhu...

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Bodhisattva

Ein Bodhisattva, im japanischen Bosatsu genannt, ist die Verkörperung der Selbstlosigkeit im Mahayana-Buddhismus.  Ein Bodhisattva ist jemand, der den Eintritt ins Nirvana zurückstellt, bis alle Wesen dieses erlangt haben.

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Bonshō

Eine Bonshō ist eine buddhistische Glocke, auch bekannt als tsurigane (hängende Glocke), ōgane (grosse Glocke). Bonshō’s sind üblicherweise 1,50–2 m hohe Tempelglocken mit 60–90 cm Durchmesser, welche die die Mönche zum Gebet rufen und die Tageszeiten angeben. Sie haben keinen Klöppel, sondern werden von aussen an einem tsukiza (Schlagsockel) genannten verstärkten Bereich mit einem Holzbalken (shumoku, „Schlagholz“), der an Seilen hängt, angeschlagen. Es gibt auch kleine Hand-Bonshō Glocken. Der Griff mit den...

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Bosatsu

Bosatsu: Erläuterung siehe unter Bodhisattva

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Buddha

Buddha bezeichnet im Buddhismus einen Menschen, der Bodhi (wörtlich „Erwachen“) erfahren hat, und ist der Ehrenname des indischen Religionsstifters Siddhartha Gautama, auch „Buddha“ genannt, dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründete. Es bezeichnet historische (z. B. Buddha Shâkyamuni) und mythische (z. B. Buddha Amida) Personen und Wesen, welche die aus dem Kreislauf der Existenzen führende vollkommene Erleuchtung verwirklicht haben. Oder kürzer gefasst: ein Buddha ist im allgemeinen ein Mensch, der vollkommene...

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Bushidō

Bushidō (Der Weg des Kriegers) ist der Ehrenkodex der Samurai, welcher die sieben Tugenden verkörpert: Aufrichtigkeit, Mut, Güte, Höflichkeit, Wahrheit, Ehre und Treue.    

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Chōka

Chōka ist die morgendliche Rezitation in einem ZEN-Kloster oder bei Sesshin. Für Unsui (ZEN-Mönche und -Nonnen), Rōshi und für alle anderen die auf dem Buddha-Weg wandeln, ist dies ein erster wichtiger Bestandteil der täglichen Achtsamkeitsübungen. Chōka wird  traditionell sehr früh am Morgen, zu Tagesbeginn...

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Dai-Funshi

Dai-Fushi bedeutet: Grosse Entschlossenheit, nämlich die Entschlossenheit den grossen Zweifel, Dai-Gidan, zu widerlegen oder zu beantworten.

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Dai-Gidan

Dai-Gidan ist eine im ZEN erwünschte Art des Zweifelns. Zusammen mit Dai-Shinkon und Dai-Funshi bildet Dai-Gidan die grundlegenden Voraussetzungen für das...

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Dai-Kangi

Dai-Kangi ist der natürliche Fluss von Liebe und Güte, der aus der Erfahrung des Satori erwächst.

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Dai-Shinkon

Dai-Shinkon ist der feste und unerschütterliche Glaube an die Erleuchtung Buddhas und dessen Kernbotschaft, dass jedes Geschöpf von Anfang an vollkommen ist.

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Daimyō

Daimyō waren lokale Herrscher im feudalen Japan. Die Daimyō waren Teil des Schwertadels (buke) und unterstanden formal dem Shōgunat.

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Daioshō

Daioshō ist ein Ehrentitel für einen Meister des ZEN.

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Daishi

Daishi ist die Vernichtung des eigenen Egos. Daishi wird auch als Metapher für Satori genutzt.

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Dāna

Dāna ist die Freigiebigkeit in Form einer grossherzigen Spende zur Unterstützung des Lebensunterhalts von Mönchen, Nonnen, spirituellen Lehrerinnen und Lehrern. Weitere Informationen zu Dāna finden Sie hier.

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Densu

Der Densu ist ein Mönch, der mit dem Wecken der anderen Mönche beauftragt ist. Er leitet zudem die Sutren und andere Zeremonien im Kloster an Sesshin mit Klangsignalen an. Ebenfalls ist er für das Reinigen der Zendō verantwortlich.

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Der Edle Achtfache Pfad

Der edle achtfachte Pfad ist ein zentrales Element der Buddhistischen Lehre. Die Befolgung der acht Glieder des Pfades soll zur Überwindung des Leidens führen. Die acht Glieder sind: 1. Rechte Erkenntnis: Ist das Durchdringen der Vier Edlen Wahrheiten beziehungsweise, die Erkenntnis der wahren Natur der Daseinserscheinungen. Der Edle Achtfache Pfad beginnt deshalb mit Rechter Erkenntnis, weil Wissen und richtiges Einschätzen von Erfahrungen von Anfang an nötig sind, um sich der Wirklichkeit entsprechend zu verhalten. Zur Rechten Erkenntnis muss die Rechte...

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Dharma

Dharma ist ein zentraler Begriff des Buddhismus, der vor allem in drei Bedeutungen verwendet wird: 1.) die Ordnung des Kosmos; das kosmische Gesetz, 2.) die Darlegung der Lehre des Buddha 3.) alle Dinge / die Manifestationen der Wirklichkeit

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Dharmakāya

Die wahre Buddha-Natur oder transzendente Wirklichkeit. Dharmakāya bezeichnet die ursprüngliche erleuchtete Natur des Geistes selbst. Der Dharmakāya steht repräsentativ für die allumfassende Einheit und Leerheit des Geistes. Seine Natur ist ungeboren und todlos, offen und weit, ohne Zentrum und ohne Begrenzung. Die klassisch ikonographische Darstellung zeigt den Dharmakāya (auch: Körper der Leerheit) als nackten Buddha ohne Schmuck in Vereinigung mit seiner Partnerin (tib.: Yab-Yum) vor tiefblauem Hintergrund (sanskr.: Samantabhadra/Samantabhadri, tib.:...

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Die vier Edlen Wahrheiten des Buddha

Die Edlen vier Wahrheiten des Buddha sind Lehrsätze, die da lauten: Alles Dasein ist leidvoll und unbefriedigend. Alles ist Leiden (dukkha): Geburt, Krankheit, Tod. Vereinigung mit dem was man nicht liebt, das Nichterlangen dessen was man liebt und die fünf Gruppen des Anhaftens(skandhas), was die Persönlichkeit bildet. Die Ursache des Leidens ist das Begehren (tanha),der Durst nach Sinneslust, Werden und Vergehen. Dieser Durst bindet die Wesen an den Daseinskreislauf. Dem Leiden kann durch die restlose Aufhebung des Begehrens ein Ende (nibbana) gesetzt werden. Das Mittel zur...

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Dokusan

Die Beschreibung zu Dokusan finden Sie unter:  Sanzen

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Dukkha

Dukkha ist ein Schlüsselbegriff im Buddhismus und beschreibt alles, was bedingt entstanden, vergänglich und aus den fünf Skandas zusammengesetzt ist. Auch schöne Gefühle wie Liebe und Freude sind Leiden, weil sie vergänglich sind.

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Ensō

Ensō ist meist eine mit Tusche gezeichnete „Kreisform“. Sie wird mit einem einzigen Pinselstrich gemalt, dessen Endpunkt nie exakt in den Anfang mündet. Ensō ist das wohl bekannteste Symbole des ZEN: die unmittelbare Wirklichkeit, im Vollkommenen unvollkommen, ist er das Zeichen des absoluten HIER in dieser relativen Welt....

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Fugyo-ni-Gyo

Fugyo-ni-Gyo beschreibt spontanes, absichtsloses Handeln. Eine Voraussetzung ist die Überwindung von Dualität und Glaube an ein ICH. Hier manifestiert sich das ES, demzufolge kein Gedanke an Verdienst, kein Streben nach Gewinn und kein Ego zugrunde liegt.

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Fukasetsu

Fukasetsu ist das Nicht-Sagbare, das der ZEN-Schüler im Moment der Erleuchtung erlebt. Dieser emotionale Augenblick bedarf keiner Worte und könnte auch nicht in Worte gefasst werden.

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gasshô

Gasshô ist die japanische Form der Begrüssung in Form gefalteter Hände. Diese Haltung ist Ausdruck der Einheit, Verbundenheit, Verehrung, Dankbarkeit, Demut oder auch aller Aspekte zusammen, dem Menschen gegenüber. Gasshô wird auch als Dankbarkeit nach Anweisungen, Instruktionen und anderen Mitteilungen ausgeführt, denn oft könnten Worte in diesem Augenblick  die Empfindungen der angesprochenen Person nicht ausdrücken.

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Gasshô Tetto

Gasshô Tetto ist im ZEN die traditionelle Verbeugung mit gefalteten Händen.

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Haiku

Haiku sind japanische Gedichtformen in siebzehn (5-7-5) Silben in drei Zeilen, die meist im Thema dem ZEN nahestehende Elemente wie Jahreszeiten, Wesen oder die Natur beinhalten. Eines der berühmtesten Haiku von ZEN-Meister Bashō ist: –   Japanisch   – –   Transkription   – –   Übersetzung   – –   Übersetzungsvariante   –  古池や 蛙飛び込む 水の音 furu ike ya kawazu...

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HAN

Der HAN ist ein Brett (Klanginstrument) das in ZEN-Klöstern angeschlagen wird, um die Praktizierenden (Mönche) zum ZAZEN und zu den verschiedenen Zeremonien zu rufen. Das Brett hängt neben der Vordertür der Meditationshalle. Es ist eines der vielen Klanggeräte, die im Kloster die Zeit anzeigen, d.h. das Leben im ZEN-Kloster vom Aufstehen bis zum Schlafengehen streng regeln. An einem Seil unter dem Brett hängt der Holzschlegel. Geschlagen wird der HAN indem der Mönch das Seil mit einer Hand hält und mit der anderen Hand mit dem Schlegel auf...

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Hanshō

Die Hanshō Glocke kommt zum Einsatz wenn die Mönche, die Nonnen oder die Schüler zum Sanzen oder Sōsan, dem Einzelgespräch mit dem Sensei oder Rōshi, gehen. Wenn die Zeit zum Sanzen gekommen ist, schlägt der Inji-san die Glocke mit dem Hammer, um das Sanzen anzuzeigen. Die Mönche, die Nonnen und Schüler gehen dann nacheinander auf die Warteposition und knien so lange vor der Glocke, bis jeder einzelne für das Gespräch an der Reihe ist. Vor dem Eintritt in den Sanzen-Raum schlägt jeder Mönch, Nonne oder...

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Hara

Als Hara bezeichnet man im ZEN meist die „geistig-seelische“ Mitte des Menschen, welches sich ungefähr zwei Finger breit unter dem Nabel befindet. Eine ausführliche Erklärung finden Sie unter:...

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Hīnayāna

Hīnayāna ist die älteste Schule im Buddhismus und neben dem Mahāyāna eine der beiden Hauptströmungen innerhalb der buddhistischen Lehrhäuser. Das Hīnayāna nimmt für sich in Anspruch, den ursprünglichen, von Shakyamuni praktizierten, „reinen“ Buddhismus zu verkörpern. Das Ideal der Schule ist der Arhat, der dem Weg des Buddha gefolgt ist und der von allen Begierden und Leiden befreit, ins Nirvana eingeht. Nur eine Schule des Hīnayāna existiert heute noch, sie ist Teil der Schule des...

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Hondō

Die Hondō ist die Haupthalle innerhalb der Tempelanlage. Hier werden Dharma-Vorträge und verschiedene Zeremonien abgehalten. Ebenso werden in der Hondō Gäste empfangen, da ihnen meistens der Zutritt zur Zendō nicht erlaubt ist.

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Hossen

Hossen sind Dialoge (Fragen und Antworten) zwischen ZEN-Adepten. Diese sind rational meist nicht nachvollziehbar. Sie dienen den Adepten, das Verständnis und die Einsicht des Dharma zu vertiefen. Für den Meister ist dies auch eine Möglichkeit den Reifegrad des Schülers zu...

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Inchi-san

Inchi ist eine der vielen „Care-Taker“ Funktionen innerhalb eines Sesshin die zum geregelten Tagesablauf unentbehrlich sind. Der Inchi-san ist der Assistent des ZEN-Meister (Rōshi oder Sensei). Er begleitet Ihn vom Tagesanbruch bis zur Nachtruhe und weicht nie von seiner...

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Inkin

Inkin ist eine Stilglocke. Sie wird in ZEN-Klöstern verwendet, um den Beginn und das Ende von Abschnitten des ZAZEN anzuzeigen, Rezitationen einzuläuten oder Sampei (Niederwerfungen) anzuleiten. Der Wulstring ist zumeist mit Brokatstoff bespannt und mit dem an der Öse (dem „Ohr“) hängenden Schlagdorn wird der Klangkörper zum Klingen gebracht. Der Klang der Glocke unterstützt die Übenden beim ZAZEN, schnell in einen Vertiefungszustand zu...

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Joriki

Joriki beschreibt die Kraft der Konzentration, die durch unausgesetztes ZAZEN über eine lange Zeit der Sitzpraxis erworben wird.

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Kaichin

Kaichin ist der Begriff für Nachtruhe. Traditionell wird in den Klöstern Japans in der Zendō übernachtet. Die Mönche breiten das Tabuton (Bettzeug) zum Schlafengehen in der Zendō aus und legen sich zum Schlafen hin. Dann erfolgt die Nachtruhe.

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Kaiyoku

Im Zen-Tempel oder ZEN-Kloster ist alle fünf Tage ein Reinigungs-, Wasch- und Badetag. An diesen Tagen werden die persönlichen Dinge wie Kleider, Essschalen (Jihatsu bowls) etc. gereinigt und das Bad oder die Duschen werden geöffnet. Reinigungstage sind jeweils an den Tagen, die eine 4 oder eine 9 im Datum haben. An allen anderen Tagen besteht die persönliche Reinigung im einfachen Waschen mit Wasser (bei Männern nur kaltes Wasser) und...

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Karma

Mit Karma wird im Buddhismus das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung bezeichnet, wobei die Wirkung einer Tat (körperlich, geistiger oder sprachlicher Art) nicht erst durch deren Ausführung als vielmehr durch deren Absicht bestimmt wird. Etwas frei übersetzt sagte der historische Buddha: Wenn du wissen willst woher du kommst, siehe wer du jetzt in diesem Augenblick bist. Wenn Du wissen willst wer du sein wirst, siehe was du jetzt in diesem Augenblick tust, redest...

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Keisaku

Der Keisaku ist ein abgeflachter hölzerner Stock. Er wird in Zen-Klöstern verwendet, um schläfrige oder verkrampfte Übende zu ermuntern. Bei langen Sitzperioden wird der Keisaku auch gegen Verspannungen durch gezielte Schläge auf die Schultermuskulatur eingesetzt. In Kreisen, denen ZEN fremd ist, wird die Anwendung des Keisaku oft als Bestrafung interpretiert und als Beispiel für die Strenge und das Kriegerische im ZEN angeführt. Tatsächlich werden die Schläge üblicherweise nur auf Verlangen des Übenden gegeben....

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Kenshō

Kenshō ist die Einsicht in die eigene wahre Natur. Die Erleuchtungserfahrung Shakyamunis und der Patriarchen wird Satori genannt, die aller übrigen ZEN-Buddhisten...

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Kessei

Kessei ist eine ZEN-Übungsperiode: Erläuterungen finden Sie unter dem Begriff Ango.

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Kinhin

Kinhin ist die Meditation während des Gehens. Das Gehen wird in Achtsamkeit und Bewusstheit durchgeführt und ist keine Pause vom ZAZEN. Oft werden während dieser achtsamen Übung Mantras rezitiert oder die Schritte gezählt.

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Kōan

Kōans sind zumeist paradoxe Sinnsprüche, die ZEN-Meister vor allem der Rinzai-Schule seit dem zehnten Jahrhundert ihren Schülern zur Lösung aufgeben, um ihnen zu helfen, das dualistische Denken zu überwinden und sie zur Erleuchtung führen sollen. Das Besondere hierbei ist, dass diese Kōans rein intellektuell nicht zu lösen sind und so dem Schüler höchste geistige und körperliche Anstrengung abverlangen. An den Antworten, die der Schüler dem Meister gibt, kann der Meister den Grad der geistigen Reife seines Schützlings...

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Koromo

Der Koromo ist die Robe einer ordinierten Person. Es gibt Winter- und Sommer Koromos, wobei an fest gelegten Tagen alle Nonnen und Mönche gleichzeitig den Wechsel vollziehen. Der Ursprung der Kleidung liegt im aristokratischen China und kann von Kloster zu Kloster einen unterschiedlichen Stil und Farben aufweisen.

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Kotsu

Ein Kotsu ist ein hölzernes Zepter  etwa 35 cm lang, von Zen-Lehrern, die ihnen von ihrem Lehrer gegeben wurden, wenn ihnen die Erlaubnis zu unterrichten erteilt wurde. Es hat eine leichte S-förmige Kurve, wie eine menschliche Wirbelsäule. Der Sensei oder Rōshi benutzt das Kotsu zum Beispiel, um einen Punkt in einem Teishō hervorzuheben, um sich beim Sitzen anzulehnen oder um gelegentlich einen Schüler bei der Schulung (Shugyo) damit zu schlagen. In einigen Zen-Schulen heisst das zeremonielle Zepter eines Meisters nyoi anstelle von...

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Lohan

Die Beschreibung von Lohan finden Sie unter: Arhat

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Mahāyāna

Mahāyāna setzt sich zusammen aus, „mahā“  (gross) „yāna“ (Fahrzeug oder Weg), also „Grosses Fahrzeug“ beziehungsweise „Grosser Weg“ und ist eine der Hauptrichtungen des Buddhismus. Das Mahāyāna teilt den Buddhismus in Hīnayāna und Mahāyāna. Der Vajrayana zählt zum Mahāyāna. Hīnayāna ist allerdings ein abwertender Begriff für Theravāda. Mahāyāna ist im Vergleich zum Hīnayāna die jüngere und weniger orthodoxe...

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Mantra

Mantras sind Silben, denen eine spezifische Kraft innewohnt, die zum Beispiel beim Samu oder beim Kinhin rezitiert werden. Jeder Buddha wird über ein eigenes Mantra angerufen und visualisiert. Beispiel: Das Mantra von Avalokiteshvara heisst:  OM MANI PADME HUM „OM, Juwel im Lotus“ und drückt den Wunsch nach Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt (Samsara)...

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Mokugyo

Der Mokugyo dient im Kloster, um den Takt bei der Rezitation der Sûtras anzugeben. Wörtlich übersetzt heisst Mokugyo: „Holz-Fisch“. Der Mokugyo ist eine hölzerne Trommel in Form eines kugeligen Fisches und wird in traditioneller Handarbeit aus einem Stück Holz gefertigt. Dies setzt grosses handwerkliches Geschick voraus. In einzelnen japanischen ZEN-Klöstern werden Mokugyo mit mehr als einem Meter Durchmesser verwendet, die einen tiefen, dumpfen Ton...

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Mondo

Mondo ist ein kurzer ZEN-Dialog (im Gegensatz zum Hossen) zwischen Lehrer und Schüler oder ein spontaner Austausch zwischen ZEN-Meistern, in dem die eigenen Erkenntniserfahrung ausgedrückt und gegenseitig vermittelt werden soll. Mondo wird häufig im Anschluss an das letzte Teishō (Vortrag) eines Sesshin...

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Monju Bosatsu

Monju Bosatsu (skrt.: Manjushri) gehört zusammen mit Avalokiteshvara und Vajrapani zu den drei grossen Bodhisattvas. Er hilft, die Unwissenheit zu überwinden und Weisheit zu erlangen. Rechts in der „männlichen Hand“ oder der „Methodenhand“ trägt er das Schwert, das die Unwissenheit zerschneidet und gleichzeitig als eine Fackel Licht in die Dunkelheit bringt. Das Schwert repräsentiert auch Prajñā (Weisheit). In der linken, „weiblichen“ Hand oder „Weisheitshand“ hält er das Buch der transzendenten...

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Nirvana

Nirvana ist der Bewusstseinszustand, in dem das Wahre-Wesen des Geistes, also das Buddha-Wesen des Menschen verwirklicht und damit das Leiden überwunden wird. Hat jemand das Nivana erreicht gibt es für sie oder ihn keine Wiedergeburt mehr.

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Nitten soji

Nitten soji sind tägliches Aufräumen und Säuberungsarbeiten in Haus und Garten, Reinigungen der Tempelanlagen und andere Tätigkeiten, die zum Unterhalt des Klosters oder der Seminarörtlichkeiten dienen.

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Oshō

Den Titel eines Oshō tragen hochverehrte(r) Tempelpriester/innen, die nach entsprechender Ausbildung im Kloster, mit der Leitung eines Tempels beauftragt sind. Oshō, Daioshō wird auch für ZEN-Meister und Patriarchen der Dharmalinie...

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Pāramitā

Pāramitā  sind die transzendenten Tugenden, die ans andere (para) Ufer (mita) der Weisheit, also zum Erwachen, führen. Die sechs Tugenden im Lotus-Sutra des Mahayana sind: Freigebigkeit (Dāna paramita) Ethische Richtlinien (Śīla paramita) Geduld (Kṣānti (kshanti) paramita ) Ernsthaftes Bemühen (Vīrya paramita) Meditation (Dhyāna paramita) Weisheit (Prajñā paramita...

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Prajñā

Prajñā ist eine nicht intellektuell zu vermittelnde sondern intuitiv erlebte Einsicht in das Wahre-Wesen. Prajñā ist Weisheit, sie gehört zu den sechs Paramitas und ist einer der beiden Hauptaspekte der Buddhaschaft (verkörpert durch den Monju Bosatsu).

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Rad des Lebens

Das Rad des Werdens ist die Darstellung des leidhaften Wiedergeburtenkreislaufs (Samsara), aus dem Befreiung zu finden jedermann bemüht sein sollte. Es gehört zu den ältesten Bildtypen der buddhistischen Malerei. Es ist die altindische Vorstellung vom Wirken des Karma, die im Bild des Lebensrades symbolisch veranschaulicht ist. Mehr Informationen finden Sie unter:...

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Rinzai-shū

Die Rinzai-shū ist eine von Myōan Eisai, 1191 in Japan eingeführte Lehrtradition des ZEN-Buddhismus und geht auf eine der grossen Schulen des chinesischen Chan, die Linji zong (chin. 臨濟宗, Línjì zōng, W.-G. Lin-chi tsung) und deren Gründer Linji Yixuan (9. Jh.) zurück. Die Rinzai-shū ist eine der ZEN-Schulen in Japan, die alle in der Traditionslinie der Huanglong bzw. Ōryo-Schule stehen. Hauptzentren waren und sind Kyōto und Kamakura. Die japanische Kultur wurde durch die ZEN-Ästhetik nachhaltig...

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Rōshi

Rōshi ist ein buddhistischer Ehrentitel und bedeutet ehrwürdiger „Alter ZEN-Meister“. Dieser Ehrentitel wird im Rinzai-ZEN nur nach dem Absolvieren der traditionellen Klosterausbildung, Überprüfung und Anerkennung durch andere Rōshi verliehen. Rōshi sind Dharmanachfolger, die in der Dharmalinie einzeln aufgeführt...

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Saiza

Saiza ist die Mahlzeit, welche im Kloster zur Mittagszeit im Schweigen eingenommen wird. Begleitet wird die Saiza von voller Achtsamkeit die der Speisen, der Zubereitung und des Entstehens der Speisen von Beginn bis zum Ende der Mahlzeit entgegengebracht wird. Gegessen wird aus Jihatsu Essschalen. Essschalensets können direkt beim Verein gekauft werden: Jihatsu Essschalenset

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Samâdhi

Samâdhi ist ein Zustand tiefer Versenkung, in dem keine Gedanken mehr existieren und absolut absichtslos gehandelt wird. Dualismus und der Glaube an sich selbst sind hierbei überwunden. Der Übende befindet sich in vollkommender Aufmerksamkeit und befasst sich nur mit dem, was er gerade tut, sei es ZAZEN sitzen, den Hof kehren, essen oder andere Tätigkeiten verrichten.

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Samsāra

Samsāra ist das Rad des Lebens, der Kreislauf der Existenzen, ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen oder auch den Kreislauf der Wiedergeburten. Die Erlösung aus dem Samsāra und die Überwindung des Leidens ist das Ziel aller Buddhisten und ZEN-Mönche. Solange dies nicht gelungen ist, werden sie in unterschiedlichen Existenzweisen wiedergeboren. Sehr anschaulich wird Samsāra im so genannten Rad des Lebens dargestellt, das im tibetischen Buddhismus weit verbreitet ist. Dabei sind im...

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Samu

Samu ist die „Konzentration auf die Handlungen des täglichen Lebens“, d.h. meditatives Arbeiten im klösterlichen Kontext, das ebenso zum vollkommenen Gewahrsein führen kann, wie die Übung des ZAZEN.

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Sangha

Als Sangha bezeichnet man ursprünglich die Ordensgemeinschaft der Buddha-Mönche und -Nonnen; in der Mahayana-Tradition erweitert auf alle Bekenner/innen zum Buddhismus. Als Sangha bezeichnet man heute eine Gruppe Gleichgesinnter die den Buddha-Weg beschreiten und sich in einer Gemeinschaft organisieren.

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Sanzen

Sanzen ist ein Einzelgespräch beim Meister in einer formal vorgegebenen Form. „Alleine zu einem Höheren gehen“ bedeutet das Zwiegespräch zwischen einem ZEN-Schüler und seinem Meister über Kōan-Fragen und des Schülers Antworten. Sanzen wird oft auch als Dokusan...

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Sarei

Sarei ist die traditionelle Teezeremonie zu Beginn des ZAZEN, welche durch den Jishario vollzogen wird. Es werden Wagashi (Süssigkeiten) und Tee serviert. Die ganze Zeremonie findet in der Zendō in schneller Abfolge statt. Diese Teezeremonie ist nicht mit der Tradition des chadō  (Tee-Weg) zu vergleichen, welche sehr viel mehr Zeit benötigt und anderen Formen...

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Satori

Satori ist Selbst-Verwirklichung. Es bezeichnet den Moment der Erleuchtung im ZEN-Buddhismus. Satori ist die Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins, das auch als Urgrund oder Buddha-Natur bezeichnet wird. Siehe auch...

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Sensei

Sensei sind im Kloster ausgebildete Mönche und Nonnen die von einem Rōshi die Lehrerlaubnis erhalten haben und somit ihre eigenen Schüler ausbilden dürfen.

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Sesshin

Ein Sesshin ist die Zeit, in der ZAZEN im Schweigen geübt, beziehungsweise praktiziert wird. Sesshin ist eine Periode unterschiedlicher Länger mit konzentriertem ZAZEN, die nur durch kurze Essens- und Schlafzeiten unterbrochen wird. Teil eines Sesshin sind zudem Teishôs sowie Sanzen, Taiwa und Samu und viele zusätzliche Formen wie Sarei (Teezeremonie) und so...

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Shihō

Shihō ist die Übertragung von „Herz zu Herz“ (jap. Ishin-Denshin), eine Bestätigung des Schülers als Meister, verbunden mit der Erlaubnis für den neuen Meisters, seinen eigenen Schülern den Buddha-Dharma zu lehren und zu übertragen.

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Shoshin

Shoshin bedeutet Anfängergeist, der Geist des Übenden der Fragen stellt, die Lehre aufnimmt, eigene Erfahrungen im Umgang mit dem Dharma sammelt und nicht vorgibt, schon (alles) zu wissen.

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Shukuza

Shukuza ist das Frühstück im Kloster, welches meistens aus Reissuppe oder Reisbrei besteht und im Schweigen eingenommen wird. Vor dem Frühstück werden verschiedene Texte rezitiert.

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Skandhas

Skandhas bezeichnen die fünf Gruppen von Daseinsfaktoren, die Shakyamuni zufolge das „Hängen an der Welt verursachen“: die Bestandteile des Körpers (Festes, Flüssiges, Temperatur, Bewegung, Sinnesorgane) die Gefühle die Wahrnehmung die Formkräfte des Geistes (Wille, Aufmerksamkeit, Tatendrang) das Bewusstsein Aus den Skandhas, die nicht dauerhaft sind, sondern ständigen Veränderungen unterworfen sind, konstituiert sich der Mensch.

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Sūtra

Sūtras sind Lehrreden des Buddha Shakyamuni. Diese sind im „Korb der Schriften“, diese sind im Sūtra-Pitaka, zusammengefasst.

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Sutta-Pitaka

Sutta-Pitaka (Suttapitaka in Skrt.) ist eine schriftliche Sammlung von Dialogen und Lehrreden des Shakyamuni Buddha. Mit dem Vinaya-Pitaka und dem Abhidharma-Pitaka bildet das Sutta-Pitaka den buddhistischen Kanon Tripitaka (Skrt: Dreikorb). Manchmal wird der als wichtigster Teil des „Dreikorbs“ gesehene Korb der Lehrreden als stellvertretend für den ganzen Pali-Kanon genommen. Im Sutta-Pitaka sind die Dialoge und Lehrvorträge in fünf verschiedenen Sammlungen (Nikāya) gruppiert, einige nach ihrer Länge, andere nach ihren Themen oder der...

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Taiwa

Taiwa sind Gespräche mit dem Lehrer oder erfahrenen Schülern in denen allgemeine Themen wie persönliches Wohlbefinden, Blockaden und Themen, die den Schüler beschäftigen, angesprochen werden können. Weitere Informationen finden Sie auch unter Sanzen aufgeführt.

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Taku

Taku sind Gegenschlaghölzer. Diese ertönen im ZEN-Tempel zu vielen Anlässen, so zum Beispiel zur Ankündigung des Kinhin (Gehmeditation), des Sarai (Teezeremonie), des Abendessens und der Nachtruhe. Auch morgens während der Frühstückszeremonie leiten die Taku verschiedene Handlungen...

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Tanden

 Tanden wörtlich: tan = eins, einzig, einfach, einzigartig, individuell; den = Übertragung des Buddha-Dharma innerhalb der Tradition des ZEN. Wenn Sie die richtige Haltung einnehmen, werden Sie automatisch Ihr Körperzentrum spüren und belasten. Dieses Körperzentrum ist der Tanden, der auch als Unterleib bezeichnet wird. Er beginnt etwa in Höhe des Bauchnabels und dehnt sich nach unten aus. Weichen Sie nur einige Zentimeter von der richtigen Haltung ab, wird die richtige Spannung dieses Körperzentrums nicht mehr gegeben sein. Belasten Sie den...

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Tathāgata

Ein Tathāgata ist ein Erleuchteter. Der Buddha-Aspekt der Möglichkeit und Hervorbringung; die immanente Verkörperung des Absoluten. Im Diamant-Sūtra heisst es, dass der Tathāgata sowohl das organische Auge als auch das göttliche Auge, das Auge der Weisheit, das Auge des Dharma und das Buddha-Auge...

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Teishō

Ein Teishō ist ein Dharma-Vortrag eines ZEN-Meisters (Rōshi oder Sensei), bei dem es weniger auf die gesprochenen Worte als auf das bisweilen auch schweigende Aufweisen der Erleuchtung ankommt. In den Teishōs befasst sich der Lehrer mit den Inhalten des ZEN. Von einem Vortrag unterscheidet sich das Teishō durch das „Zeigen des Dharma“ – der unverstellten Wirklichkeit, wie sie ist. Äusserer Anhaltspunkt des Teishōs sind meist Texte aus den Überlieferungen der Tradition. Auch Kōans werden besprochen. Der Lehrer kann und wird...

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Theravāda

Der Theravāda ist die ‚orthodoxe‘ Strömung des Buddhismus in Südostasien, mit Betonung auf Mönchtum, Erleuchtung und das Nirvana als Ziel. Historisch genaugenommen ist Theravāda ein Unterbegriff von Hīnayāna. Der Theravāda ist die älteste noch existierende Schultradition des Buddhismus. Er führt seine Abstammung auf jene Mönchsgemeinde zurück, die zu den ersten Anhängern des Buddha gehörte. Der Theravāda ist heute vor allem in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Laos und teilweise auch in...

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Trikaya

Trikaya ist ein Begriff der Drei-Körper-Lehre des Mahayana-Buddhismus der sich auf die Ebenen der Manifestation oder Aktivität bezieht. Tri bedeutet Drei und Trikaya  bezieht sich als Konzept auf die drei Ebenen der Buddhaschaft. Nach der Lehre des historischen Buddhas Siddhartha Gautama ist Trikaya die alles verbindende Buddhanatur als Essenz jedes fühlenden Wesens. Die Buddhanatur selbst wird im Buddhismus über die Lehre von den drei Körpern detailliert beschrieben. Die Buddhanatur wird innerhalb dieser Lehre durch den allumfassenden...

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Unsui

Ein Unsui ist eine Mönchsschülerin oder ein Mönchsschüler. Die Übersetzung des Wortes Unsui (Wolke und Wasser) ist die Andeutung für das Durchschreiten der Welt, ohne eine Spur zu hinterlassen.

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Wu-wei

Der taoistische Begriff Wu-wei ist mit dem absichtslosen Handeln im ZEN gleichzusetzen, meint also nicht Passivität, sondern ein „unbewusstes“ Geschehen lassen, das auf der Befreiung von allen Begierden und Absichten basiert.

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Yakuseki

Yakuseki ist ein einfaches Abendessen (Mahlzeit), welches traditionell aus den Resten der Mahlzeiten des Tages zubereitet wird.

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Yaza

Yaza ist „freiwilliges“ ZAZEN nach dem offiziellen Programm und dem angekündigten Kaichin (Nachtruhe). Es wird für eine gewisse Zeit ausgeübt, kann aber auch die ganze Nacht hindurch dauern.

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Zabuton

Ein Zabuton ist eine Sitzmatte, die unter dem Zafu (Sitzkissen) für ZAZEN (Meditation) verwendet wird.

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Zafu

Ein Zafu ist ein Sitzkissen, welches für das ZAZEN (Meditation) gebraucht wird.

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ZAZEN

ZAZEN ist der Begriff für Sitzmeditation im ZEN. Er bezeichnet eine Meditations­technik des ZEN-Buddhismus. Diese soll Körper und Geist zur Ruhe bringen und den Boden für mystische Erfahrungen wie Kenshō oder Satori bereiten. Während dem ZAZEN verharrt der Übende ohne jegliche Bewegung in voller...

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Zazenkai

Zazenkai sind kurze Sesshin über ein Wochenende oder an einem einzelnen Tag mit der intensiven Übung in der Gruppe. Es besteht an diesen Tagen die Möglichkeit, in einem kurzen Gespräch mit dem Meister an seinem Kōan oder anderen Übungen zu...

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ZEN

ZEN auf der Basis von Mahayana und den Dhyana Bodhidarmas entwickelte sich im sechsten / siebten Jahrhundert in China unter taoistischen Einflüssen der Chan-Buddhismus, welcher im zwölften Jahrhundert als ZEN-Buddhismus Japan erreichte. Charakteristisch für das ZEN ist die starke Ausrichtung auf ZAZEN, Satori und intuitives Begreifen anstelle von intellektuellem Studium. Die Übertragung des Dharma durch den/die Meister/in auf seine/ihre Nachfolger geschieht wortlos (Ishin-Denshin). Die grössten heute noch existierenden ZEN-Schulen sind die des...

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Zendō

Die Zendō ist die Meditationshalle (Ort der Ruhe) in einem ZEN-Kloster oder einem Gebäude, in dem ZAZEN (Meditation) praktiziert wird. In der Zendō wird nicht gesprochen, sondern ausschliesslich ZAZEN geübt und...

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Zenji

Zenji ist ein Ehrentitel mit der Bedeutung „grosser“ oder „berühmter ZEN-Meister“. Es ist ein Titel, der im allgemeinen posthum verliehen wird. Einige Meister erhielten diese Auszeichnung allerdings bereits zu Lebzeiten. Einer der berühmtesten ZEN-Meister im  Rinzai-shū war  Hakuin Ekaku (1686 – 1769). Dieser wurde auch Hakuin Zenji...

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