Kaichin

Kaichin ist der Begriff für Nachtruhe. Traditionell wird in den Klöstern Japans in der Zendō übernachtet. Die Mönche breiten das Tabuton (Bettzeug) zum Schlafengehen in der Zendō aus und legen sich zum Schlafen hin. Dann erfolgt die Nachtruhe.

Mehr

Kaiyoku

Im Zen-Tempel oder ZEN-Kloster ist alle fünf Tage ein Reinigungs-, Wasch- und Badetag. An diesen Tagen werden die persönlichen Dinge wie Kleider, Essschalen (Jihatsu bowls) etc. gereinigt und das Bad oder die Duschen werden geöffnet. Reinigungstage sind jeweils an den Tagen, die eine 4 oder eine 9 im Datum haben. An allen anderen Tagen besteht die persönliche Reinigung im einfachen Waschen mit Wasser (bei Männern nur kaltes Wasser) und...

Mehr

Karma

Mit Karma wird im Buddhismus das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung bezeichnet, wobei die Wirkung einer Tat (körperlich, geistiger oder sprachlicher Art) nicht erst durch deren Ausführung als vielmehr durch deren Absicht bestimmt wird. Etwas frei übersetzt sagte der historische Buddha: Wenn du wissen willst woher du kommst, siehe wer du jetzt in diesem Augenblick bist. Wenn Du wissen willst wer du sein wirst, siehe was du jetzt in diesem Augenblick tust, redest...

Mehr

Keisaku

Der Keisaku ist ein abgeflachter hölzerner Stock. Er wird in Zen-Klöstern verwendet, um schläfrige oder verkrampfte Übende zu ermuntern. Bei langen Sitzperioden wird der Keisaku auch gegen Verspannungen durch gezielte Schläge auf die Schultermuskulatur eingesetzt. In Kreisen, denen ZEN fremd ist, wird die Anwendung des Keisaku oft als Bestrafung interpretiert und als Beispiel für die Strenge und das Kriegerische im ZEN angeführt. Tatsächlich werden die Schläge üblicherweise nur auf Verlangen des Übenden gegeben....

Mehr

Kenshō

Kenshō ist die Einsicht in die eigene wahre Natur. Die Erleuchtungserfahrung Shakyamunis und der Patriarchen wird Satori genannt, die aller übrigen ZEN-Buddhisten...

Mehr

Kessei

Kessei ist eine ZEN-Übungsperiode: Erläuterungen finden Sie unter dem Begriff Ango.

Mehr

Kinhin

Kinhin ist die Meditation während des Gehens. Das Gehen wird in Achtsamkeit und Bewusstheit durchgeführt und ist keine Pause vom ZAZEN. Oft werden während dieser achtsamen Übung Mantras rezitiert oder die Schritte gezählt.

Mehr

Kōan

Kōans sind zumeist paradoxe Sinnsprüche, die ZEN-Meister vor allem der Rinzai-Schule seit dem zehnten Jahrhundert ihren Schülern zur Lösung aufgeben, um ihnen zu helfen, das dualistische Denken zu überwinden und sie zur Erleuchtung führen sollen. Das Besondere hierbei ist, dass diese Kōans rein intellektuell nicht zu lösen sind und so dem Schüler höchste geistige und körperliche Anstrengung abverlangen. An den Antworten, die der Schüler dem Meister gibt, kann der Meister den Grad der geistigen Reife seines Schützlings...

Mehr

Koromo

Der Koromo ist die Robe einer ordinierten Person. Es gibt Winter- und Sommer Koromos, wobei an fest gelegten Tagen alle Nonnen und Mönche gleichzeitig den Wechsel vollziehen. Der Ursprung der Kleidung liegt im aristokratischen China und kann von Kloster zu Kloster einen unterschiedlichen Stil und Farben aufweisen.

Mehr

Kotsu

Ein Kotsu ist ein hölzernes Zepter  etwa 35 cm lang, von Zen-Lehrern, die ihnen von ihrem Lehrer gegeben wurden, wenn ihnen die Erlaubnis zu unterrichten erteilt wurde. Es hat eine leichte S-förmige Kurve, wie eine menschliche Wirbelsäule. Der Sensei oder Rōshi benutzt das Kotsu zum Beispiel, um einen Punkt in einem Teishō hervorzuheben, um sich beim Sitzen anzulehnen oder um gelegentlich einen Schüler bei der Schulung (Shugyo) damit zu schlagen. In einigen Zen-Schulen heisst das zeremonielle Zepter eines Meisters nyoi anstelle von...

Mehr