Saiza

Saiza ist die Mahlzeit, welche im Kloster zur Mittagszeit im Schweigen eingenommen wird. Begleitet wird die Saiza von voller Achtsamkeit die der Speisen, der Zubereitung und des Entstehens der Speisen von Beginn bis zum Ende der Mahlzeit entgegengebracht wird. Gegessen wird aus Jihatsu Essschalen. Essschalensets können direkt beim Verein gekauft werden: Jihatsu Essschalenset

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Samâdhi

Samâdhi ist ein Zustand tiefer Versenkung, in dem keine Gedanken mehr existieren und absolut absichtslos gehandelt wird. Dualismus und der Glaube an sich selbst sind hierbei überwunden. Der Übende befindet sich in vollkommender Aufmerksamkeit und befasst sich nur mit dem, was er gerade tut, sei es ZAZEN sitzen, den Hof kehren, essen oder andere Tätigkeiten verrichten.

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Samsāra

Samsāra ist das Rad des Lebens, der Kreislauf der Existenzen, ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen oder auch den Kreislauf der Wiedergeburten. Die Erlösung aus dem Samsāra und die Überwindung des Leidens ist das Ziel aller Buddhisten und ZEN-Mönche. Solange dies nicht gelungen ist, werden sie in unterschiedlichen Existenzweisen wiedergeboren. Sehr anschaulich wird Samsāra im so genannten Rad des Lebens dargestellt, das im tibetischen Buddhismus weit verbreitet ist. Dabei sind im...

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Samu

Samu ist die „Konzentration auf die Handlungen des täglichen Lebens“, d.h. meditatives Arbeiten im klösterlichen Kontext, das ebenso zum vollkommenen Gewahrsein führen kann, wie die Übung des ZAZEN.

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Sangha

Als Sangha bezeichnet man ursprünglich die Ordensgemeinschaft der Buddha-Mönche und -Nonnen; in der Mahayana-Tradition erweitert auf alle Bekenner/innen zum Buddhismus. Als Sangha bezeichnet man heute eine Gruppe Gleichgesinnter die den Buddha-Weg beschreiten und sich in einer Gemeinschaft organisieren.

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Sanzen

Sanzen ist ein Einzelgespräch beim Meister in einer formal vorgegebenen Form. „Alleine zu einem Höheren gehen“ bedeutet das Zwiegespräch zwischen einem ZEN-Schüler und seinem Meister über Kōan-Fragen und des Schülers Antworten. Sanzen wird oft auch als Dokusan...

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Sarei

Sarei ist die traditionelle Teezeremonie zu Beginn des ZAZEN, welche durch den Jishario vollzogen wird. Es werden Wagashi (Süssigkeiten) und Tee serviert. Die ganze Zeremonie findet in der Zendō in schneller Abfolge statt. Diese Teezeremonie ist nicht mit der Tradition des chadō  (Tee-Weg) zu vergleichen, welche sehr viel mehr Zeit benötigt und anderen Formen...

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Satori

Satori ist Selbst-Verwirklichung. Es bezeichnet den Moment der Erleuchtung im ZEN-Buddhismus. Satori ist die Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins, das auch als Urgrund oder Buddha-Natur bezeichnet wird. Siehe auch...

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Sensei

Sensei sind im Kloster ausgebildete Mönche und Nonnen die von einem Rōshi die Lehrerlaubnis erhalten haben und somit ihre eigenen Schüler ausbilden dürfen.

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Sesshin

Ein Sesshin ist die Zeit, in der ZAZEN im Schweigen geübt, beziehungsweise praktiziert wird. Sesshin ist eine Periode unterschiedlicher Länger mit konzentriertem ZAZEN, die nur durch kurze Essens- und Schlafzeiten unterbrochen wird. Teil eines Sesshin sind zudem Teishôs sowie Sanzen, Taiwa und Samu und viele zusätzliche Formen wie Sarei (Teezeremonie) und so...

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Shihō

Shihō ist die Übertragung von „Herz zu Herz“ (jap. Ishin-Denshin), eine Bestätigung des Schülers als Meister, verbunden mit der Erlaubnis für den neuen Meisters, seinen eigenen Schülern den Buddha-Dharma zu lehren und zu übertragen.

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Shoshin

Shoshin bedeutet Anfängergeist, der Geist des Übenden der Fragen stellt, die Lehre aufnimmt, eigene Erfahrungen im Umgang mit dem Dharma sammelt und nicht vorgibt, schon (alles) zu wissen.

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Shukuza

Shukuza ist das Frühstück im Kloster, welches meistens aus Reissuppe oder Reisbrei besteht und im Schweigen eingenommen wird. Vor dem Frühstück werden verschiedene Texte rezitiert.

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Skandhas

Skandhas bezeichnen die fünf Gruppen von Daseinsfaktoren, die Shakyamuni zufolge das „Hängen an der Welt verursachen“: die Bestandteile des Körpers (Festes, Flüssiges, Temperatur, Bewegung, Sinnesorgane) die Gefühle die Wahrnehmung die Formkräfte des Geistes (Wille, Aufmerksamkeit, Tatendrang) das Bewusstsein Aus den Skandhas, die nicht dauerhaft sind, sondern ständigen Veränderungen unterworfen sind, konstituiert sich der Mensch.

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Sūtra

Sūtras sind Lehrreden des Buddha Shakyamuni. Diese sind im „Korb der Schriften“, diese sind im Sūtra-Pitaka, zusammengefasst.

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Sutta-Pitaka

Sutta-Pitaka (Suttapitaka in Skrt.) ist eine schriftliche Sammlung von Dialogen und Lehrreden des Shakyamuni Buddha. Mit dem Vinaya-Pitaka und dem Abhidharma-Pitaka bildet das Sutta-Pitaka den buddhistischen Kanon Tripitaka (Skrt: Dreikorb). Manchmal wird der als wichtigster Teil des „Dreikorbs“ gesehene Korb der Lehrreden als stellvertretend für den ganzen Pali-Kanon genommen. Im Sutta-Pitaka sind die Dialoge und Lehrvorträge in fünf verschiedenen Sammlungen (Nikāya) gruppiert, einige nach ihrer Länge, andere nach ihren Themen oder der...

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